Produzenten Claussen und Swidler zum Dreh

Die Herstellung des Boxhagener Platz war finanziell wie logistisch eine echte Herausforderung. Für eine komplett historische Geschichte, die sich 1968 im Osten abspielt und in einer wesentlichen Rolle mit einem jungen Darsteller mit daraus resultierendem Abläufen besetzt ist, war unser Budget alles andere als großzügig bemessen. Gleichzeitig wollten wir so authentisch und glaubwürdig wie möglich die damalige Zeit abbilden, wofür ganz besonders unser Szenenbildner Lothar Holler in Kombination mit Martin Langer, unserem Kameramann, verantwortlich zeichnete. Der Original Boxhagener Platz kam als Drehort nicht mehr in Frage, da er heute komplett saniert ist. So haben wir uns im Drehkonzept schlussendlich weg vom Platz und hin zu einem überschaubaren Kiez, in dem jeder jeden kennt, bewegt. Das bedeutete für die Dreharbeiten ein logistisches „Patchwork“-Konzept, das wir u.a. in Berlin, Halle, Dessau und im Studio Babelsberg realisiert haben.