Holgers Mutter Renate gespielt von Meret Becker
Renate beneidet ihre Mutter Otti um deren Männerverschleiß und will nur eins: weg aus dem Osten.
Doch was sie hält ist ihr Sohn Holger. Und so vertreibt sich die Friseurin ihr Leben mit Parties, Alkohol
und sanfter Revolte. Dabei geht sie ihrem Mann, dem Polizisten Klaus-Dieter, ganz schön auf die
Nerven.
Meret Becker arbeitete mit namhaften Regisseuren wie Sönke Wortmann, Doris Dörrie, Wolfgang Becker, Caroline Link, Dominik Graf, Helmut Dietl, Joseph Vilsmaier, Dani Levy und Neele Leana Vollmar und Steven Spielberg. Sie wurde ausgezeichnet mit dem Adolf Grimme Preis, dem Bayrischen Filmpreis, dem Filmband in Gold und der Goldenen Kamera. Parallel zu ihrer Arbeit als Schauspielerin entwickelte sie ihre Karriere als Sängerin und Komponistin.
Sie trat mit Künstlern wie Max Raabe, Geschwister Pfister, Georgette Dee und Cora Frost auf. Regisseure wie u.a. Volker Schlöndorff oder Wim Wenders und U2 wurden auf sie aufmerksam und engagierten sie für verschiedene Musikvideo-Produktionen. Für die Musik zu dem Film 'Pipermint - das Leben möglicherweise' bekam Meret Becker den Max-Ophüls Filmmusik-Preis verliehen. Auf der Bühne agierte sie u.a. für den Friedrichstadtpalast Berlin, für Pina Bausch und das Tanztheater Wuppertal, sang in der Aufführung der Brecht/Weill Oper 'Die Sieben Todsünden der Kleinbürger' im Gewandhaus Leipzig und unter der Choreographie von Jean-Claude Galotta auf Gastspielen in Frankreich.
Sie stand unter anderem mit Nina Hagen auf der Bühne, verlieh Arnold Schönbergs 'Pierrot Lunaire' - unter der Leitung von Kent Nagano in der Philharmonie Berlin - ihre Stimme und spielte mit Bands wie Ars Vitalis, Einstürzende Neubauten, BAP und Sportfreunde Stiller. Im Herbst 2009 gründetet sie ihre neue Band 'Meret & The Tiny Teeth'.
Zwei Live-Alben, zwei Alben mit Eigenkompositionen und eine Film Musik CD sind bis heute von Meret national und international erschienen. Sie gibt Konzerte in Frankreich, Spanien, Portugal, Norwegen, Japan, Kanada und Australien.