Der Szenenbildner - Lothar Holler
Lothar Holler, geboren 1948 in Berlin, gehört zu den erfahrensten Szenenbildnern Deutschlands. Er studierte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Szenen- und Kostümbild und arbeitete ab Mitte der siebziger Jahre als Szenenbildner für die DEFA und den Deutschen Fernsehfunk. Seit 1992 arbeitet Holler als freier Szenenbildner für Kino, Fernsehen, Theater und Oper. Zu Hollers größten Erfolgen gehört Jo Baiers Erwin-Strittmatter-Verfilmung 'Der Laden'. Für Leander Haussmanns 'Sonnenallee' und Wolfgang Beckers 'Good Bye, Lenin!' entwirft er detailgenaue, ebenso authentisch anmutende wie atmosphärische 'Berlin-Ost-Schauplätze'. Für beide Filme wird Holler mit dem Deutschen Filmpreis (2000 und 2003) ausgezeichnet. Seine dritte Nominierung zum Deutschen Filmpreis erhält er 2007 für seine Arbeit an Detlev Bucks Kinderfilm 'Hände weg von Missisippi'.
An der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam lehrt Holler seit 2004 als Professor für Szenografie.