Holgers Vater Klaus-Dieter gespielt von Jürgen Vogel

Klaus-Dieter glaubt an den Sozialismus. Als übereifriger Polizist steht er bei seiner Frau ganz unten auf der Ansehens-Skala. Er überschlägt sich vor Dienstpflicht bei der Aufklärung des Mordes an Fisch-Winkler und muss dafür mit ansehen wie seine Familienmitglieder von der Geschichte beeinträchtigt werden.

Jürgen Vogel wurde 1968 in Hamburg geboren und feierte 1988 seinen ersten großen Leinwanderfolg mit Egon Günthers 'Rosamunde': Für seine Darstellung eines psychisch labilen Kidnappers wird er 1990 als bester Nachwuchs-Darsteller mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet. Große Popularität erlangt er durch seine nuanciert angelegte Rolle als sympathischer Lebenskünstler in Sönke Wortmanns erfolgreicher Komödie 'Kleine Haie'.

Nach Hauptrollen u. a. in Dani Levys 'Stille Nacht' und Matthias Glasners 'Sexy Sadie' - den Vogel mitproduzierte - begeistert er Publikum und die Kritik gleichermaßen durch seine Darstellung des unglücklich verliebten Tagträumers Jan Nebel in der X-Filme Produktion 'Das Leben ist eine Baustelle' von Wolfgang Becker. Dafür wird er beim Deutschen Filmpreis 1997 mit dem Filmband in Gold ausgezeichnet. Er ist danach u. a. einer der Hauptakteure in Doris Dörries Tragikkomödie 'Nackt' und feiert 2005 sein Debüt als ernstzunehmender Sänger in 'Keine Lieder über Liebe'.

Große Aufmerksamkeit erregt Vogel mit seinem schonungslosen Porträt eines Vergewaltigers im von ihm mitproduzierten und mitgeschriebenen Film 'Der freie Wille' unter der Regie von Matthias Glasner. Vogel wird dafür auf der Berlinale 2006 mit dem Silbernen Bären für seine Gesamtleistung ausgezeichnet, und erhält auf dem Chicago Film Festival und in Tribecca den Preis für den besten Darsteller. Für seine Rolle als Krebskranker in 'Emmas Glück' erhält Jürgen Vogel 2007 den Bayerischen Filmpreis als Bester Hauptdarsteller. Einen weiteren Erfolg feierte er 2008 mit der Kinoproduktion 'Die Welle'.

Aktuell ist er in den Kinos in 'This is Love' und 'Schwerkraft' zu sehen und dreht unter der Regie von Matti Geschonneck den TV-Spielfilm 'Tod in Istanbul'.