...Roman und Drehbuch, Oma Otti, Friedhofskultur, Rouladen und den Berliner Dialekt. Die filmische Anmutung des Romans ist genau genommen eine Täuschung denn sein Hauptwirkungselement ist die ironisch-melancholische Betrachtung der Vorgänge durch den inzwischen erwachsenen Erzähler, der sich mit seiner Betrachtung dem zwölfjährigen Jungen nähert, der er einmal war. » weiterlesen
Am Anfang stand die Liebe zu einem Platz und seinen Bewohnern, dem Boxhagener Platz im Osten Berlins, in der ehemaligen DDR. Nachdem ich den gleichnamigen Roman von Torsten Schulz gelesen hatte, war es, als hätte ich allen Bewohnern dort in ihr Wohnzimmer und den Kochtopf geguckt. » weiterlesen
... Aufwachsen am Boxhagener Platz, Berlin & Die Figuren des Films. Der Boxhagener Platz kommt im Film gar nicht vor und vor den Dreharbeiten haben wir darüber diskutiert: Wie zeigt man einen Platz? Den heutigen Platz konnten wir nicht nehmen, der ist saniert und fest in der Hand der Friedrichshain-Szene. » weiterlesen
Wir wollten zusammen mit Matti eine möglichst authentische, überraschende Besetzung finden. Wir suchten kraftvolle Typen, keine glatten Gesichter, denn unser Film ist auch eine Hommage an phantastische Ost-Schauspielgrößen, die man auf der großen Leinwand lange nicht mehr gesehen hatte, aber gerne wieder sehen wollte. » weiterlesen
Die Herstellung des Boxhagener Platz war finanziell wie logistisch eine echte Herausforderung. Für eine komplett historische Geschichte, die sich 1968 im Osten abspielt und in einer wesentlichen Rolle mit einem jungen Darsteller mit daraus resultierendem Abläufen besetzt ist, war unser Budget alles andere als großzügig bemessen. » weiterlesen